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MediGene reduzieren 25.11.2002
Nord LB
Bei Kursstärke Aktien der MediGene AG (WKN 502090) verkaufen. Dazu rät der Analyst Heino Hammann von der Norddeutschen Landesbank.
MediGene habe in den ersten neun Monaten sonstige betriebliche Erträge in der Höhe von 2,467 Mio. Euro erzielt. Diese Einnahmen, die dem Umsatz entsprächen, stammten aus den strategischen Partnerschaften mit Aventis und Schering. Hierbei handle es sich um Einmalzahlungen und die Erstattung von Forschungs- und Entwicklungskosten. Die Entwicklung dieser Erträge habe daher nur bedingte Aussagekraft über die Entwicklung des Unternehmens.
Die Kosten für F&E seien in den ersten neun Monaten 2002 planmäßig auf 26,611 Mio. Euro gestiegen. MediGene teste derzeit in klinischen Studien fünf Medikamente gegen Tumorerkrankungen. Insgesamt ergebe sich daraus für die ersten neun Monate 2002 ein EBIT von -30,603 Mio. Euro. In den ersten neun Monaten sei damit der Fehlbetrag auf 29,63 Mio. von 15,15 Mio. Euro im Vorjahr gestiegen. Zum 30. September 2002 habe MediGene über flüssige Mittel in Höhe von 57 Mio. Euro verfügt. Der Bestand an flüssigen Mitteln sichere die Durchführung der laufenden Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Die durchschnittliche, monatliche Netto-Cash-Burn-Rate habe in den ersten neun Monaten 3,6 Mio. Euro betragen gegenüber 2,4 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Verwirrende Meldungen habe es zu dem Zulassungsverfahren von Leuprogel gegeben. Fest stehe wohl, dass sich der laufende Zulassungsprozess für das Krebsmittel Leuprogel leicht verzögere. So erwarte der Vorstand den Vertrags-Abschluss mit einem Marketingpartner für Leuprogel nicht mehr im laufenden Geschäftsjahr. Dies sollte aber keinen Einfluss auf die angestrebte Zulassung oder spätere Vermarktung haben. Mit einer Markteinführung rechne man nun frühestens Mitte 2003. Signifikante Produktumsätze werde es aber erst ab 2004 geben.
Das Researchteam der Nord LB erwartet für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz in Höhe von 10,6 Millionen Euro sowie einen Verlust von 40 Millionen Euro. Nächstes Jahr sollten die Erlöse bei 19,2 Millionen Euro und der Verlust bei 26 Millionen Euro liegen.
MediGene wolle die Gewinnzone im Jahre 2005 erreichen. Der Vorstand rechne nun mit einem Jahresverlust 2002 von 40 Mio. Euro. Im nächsten Jahr werde mit einer Besserung gerechnet, nicht zuletzt aufgrund der geplanten Ausgliederung des kardiologischen Drug Discovery Programs im Rahmen eines Joint Ventures mit evotec OAI. Nach Einschätzung der Nord LB müssten sich diese Maßnahmen aber erst noch in den nächsten Zwischenergebnisse niederschlagen.
Das Researchteam der Nord LB bleibt daher bezüglich der Aktien von MediGene bei seinem Rating "reduzieren".
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